Fasziale Muskelarbeit in der Behandlung


Verklebte Faszien sind die Ursache vieler Beschwerden und Schmerzen. Denn sie verleihen den im Körper befindlichen Organen und Muskeln die notwendige Flexibilität und Stabilität. Vielen ist der Begriff Faszien nicht bekannt. Gemeint ist damit aber nichts anderes als das Bindegewebe, welches überall im Körper anzutreffen ist. Wenn dieses verhärtet oder verletzt ist, führt das unter anderem zu Problemen im Bauch-, Rücken-, Schulter- und Nackenbereich. Auch kann ein verklebtes Fasziengewebe für Gelenkschmerzen verantwortlich sein, die sich durch den ganzen Körper ziehen. 

 

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Was sind Faszien genau?

 

Bei Gelenk- und Muskelschmerzen dachten Mediziner lange Zeit, dass ein Ausruhen am sinnvollsten wäre. Dabei hilft hier Springen, hüpfen und ein Dehnen des Körpers viel mehr. Denn die Faszien, die sich überall im Körper, in den Knochen, Gelenken und Sehnen sowie den Muskeln befinden und auch in der Haut stecken – das Bindegewebe sorgt für eine Hautstraffung und, wenn es nicht funktioniert ruft es Cellulite hervor – produzieren wichtige Stoffe. Noch steht die Faszienforschung relativ am Anfang, aber es ist klar, dass sie Elastin und Kollagenfasern in großen Mengen produzieren, die sich zu Strängen vernetzen, welche die gleiche Zugfestigkeit erlangen können wie Stahl.

 

Auch lockere Fasern werden produziert. Diese können sich um mehr als Doppelte dehnen und liegen in der Regel zwischen den Organen und Muskeln. Gleichzeitig kommen sie als Schmiermittel und Klebstoff infrage. Dabei gilt: Je geschmeidiger diese Fasern sind, umso beweglicher und leistungsfähiger ist der menschliche Körper. Die Faszien haben darüber hinaus noch eine weitere Funktion. Sie versorgen die Zellen mit Nährstoffen und befreien sie zudem von Schadstoffen. Wenn die Faszien gestört sind, weil sich verklebt oder verhärtet oder auch verletzt sind, führt das zu zahlreichen Problemen und Schmerzen.

 

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Was sind die Ursachen für eine Bindegewebsstörung?

 

Interessanterweise führen nicht nur körperliche Unfälle und Verletzungen zu einem gestörten Fasziengewebe. Auch seelische Traumen hinterlassen Spuren. Sie verändern die Faszienstruktur und schränken so die Bewegung und Bewegungsabläufe ein. Die seelischen und körperlichen Verletzungen und Traumas müssen nicht aktuell sein, sondern können viele Jahre zurückliegen. Auch Stress, eine schlechte Körperhaltung, ungesunde Lebensweisen und psychische Störungen sind unter Umständen ein Auslöser. Denn die Faszien haben die Eigenschaft, Schmerz zu speichern. Das heißt, obwohl die Ursache längst nicht mehr besteht oder die Verletzung abgeheilt ist, kann an dieser Stelle weiterhin Schmerz entstehen.

 

Was ist das Ziel der Faszialen Muskelarbeit?

 

Die Fasziale Muskelarbeit hat das Ziel, die gespeicherten Traumas zu löschen. Dafür müssen die Muskeln, Sehnen und Gelenke des ganzen Körpers im schmerzfreien Zustand bewegt werden. Das bedarf bestimmter Übungen und Bewegungen. Mit ihnen werden die Stellen der Schmerzspeicherung nach und nach überschrieben. Diese Bewegungen können zusammen mit einem Therapeuten durchgeführt werden. Eine Behandlung dauert in der Regel 1,5 Stunden. Zudem lassen sich die Übungen zu Hause durchführen.

 

Fasziale Muskelarbeit für zu Hause

 

Grundsätzlich sollten sich Menschen viel bewegen, damit die Faszien gesund bleiben. Sind trotzdem Schmerzen aufgrund der oben genannten Ursachen vorhanden, so ist es sinnvoll, ein Faszien-Training zu betreiben. Denn diese lassen sich ausgezeichnet trainieren. Wichtig ist, dass die Übung dynamische Dehnübungen enthält, wie das bei Pilates, Qi Gong, Yoga oder Tai Chi der Fall ist. Durch das regelmäßige Training werden die Kollagenfasern erneuert und der Körper wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Auch das Hüpfen auf einem Trampolin eignet sich bestens, um die Faszien zu stabilisieren.

 

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Zudem lässt sich das Bindegewebe mithilfe von sportlichen Hilfsmitteln stärken. In Fachgeschäften und bei Online Apotheken kann eine Faszienrolle gekauft werden. Die besten Online Apotheken im Test bieten diese zu günstigen Preisen an. Mit dieser Rolle, die aus festem Schaumstoff besteht, wird das Bindegewebe revitalisiert und sehr umfangreich massiert. Wer die Rolle regelmäßig nutzt, löst die verklebten Faszien und schafft zudem ein optimales Milieu im Körper. Außerdem führt die Anwendung der Faszienrolle zu einer Entsäuerung. Um den Effekt noch zu steigern, ist es sinnvoll sich basisch zu ernähren. Dann werden überschüssige Säuren aus dem Körper gestoßen.

 

Wer profitiert vom Faszientraining?

 

Vom Faszientraining profitiert jeder. Alter spielt keine Rolle. Auch Sportlern helfen diese Übungen, zum Beispiel, wenn sie Verspannungen lösen oder Muskelkater reduzieren möchten. Darüber hinaus lassen sich durch Verletzungen hervorgerufene Verhärtungen lösen. Für weniger Aktive, die auf ihre Allgemeingesundheit Wert legen, ist dieses Training ebenfalls ideal geeignet. Wer das Bindegewebe straffen will, wird mit dem Faszientraining ebenfalls positive Ergebnisse erzielen. Natürlich ersetzt das Training kein Workout und muss ergänzend zum Sport betrachtet werden.

 

Was die Häufigkeit der Faszialen Muskelarbeit angeht, so sollte das Training mehrmals die Woche angewendet werden. Bei der Faszienrolle ist allerdings Vorsicht geboten, denn sie kann die Muskulatur reduzieren, wenn man täglich rollt. Um Cellulite zu vermindern, raten Experten und Heilpraktiker dazu, drei Mal die Woche mit der Rolle zu üben oder drei Mal die Woche ins Yoga zu gehen.

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